Die Pilotenuhr – oder auch Fliegeruhr – wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts entwickelt und auf die unmittelbaren Bedürfnisse der frühen Piloten und Luftfahrtpionieren zurechtgeschnitten. Das Angebot war weitaus größer als der tatsächliche Bedarf – Zu beginn des 20. Jahrhunderts gab es relativ wenige Piloten. Allerdings zählte die Luftfahrt zu der Speerspitze der modernen Ingeneursleistungen und entsprechend war die Pilotenuhr für viele Hersteller ein Prestigeobjekt. Sie wollten am Mythos der präzisen Technologie Teilhaben. Auch wenn bereits grüh in der Luftfahrt die entsprechenden Fliegeruhren längst in die Armaturen der Flugzeuge eingebaut waren, entwickelten die Hersteller immer weiter an Pilotenuhren, die als Armbanduhr getragen wurden. Diese Chronometer sollten die technische und innovative Speerspitze der Uhrenmacher darstellen.

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BW Pilotenuhr / Fliegeruhr
Fliegeruhr bei der Bundeswehr

Was ist der Unterschied zwischen Fliegeruhr und Militäruhr?

Eine Abgrenzung zur klassischen Militäruhr findet technisch kaum noch statt – vielmehr sind Begriffe wie Fliegeruhr oder Pilotenuhr eher zwecks Vermarktung. Die Fliegeruhr unterscheidet sich teils noch im Design und will den Zeitgeist der Mechanisierung in der frühen Luftfahrt in die heutige Zeit übertragen. Während Militäruhren durchaus noch gebraucht werden, besteht für die Fliegeruhr als Armbanduhr aufgrund der heutigen Technik praktisch kein realer Bedarf mehr.

Was macht die Pilotenuhr so besonders?

Auch wenn sie praktisch nicht mehr von technischer Notwendigkeit ist, so ist die Fliegeruhr immer noch ein Symbol für technischen Fortschritt und Präzision. Besonders bei Männern ist sie Ausdruck des Fortschrittes und der mechanischen Technik. Meist ist sie entsprechend in klassischen Materialien und Farben gehalten. Häufig fungiert sie auch als Chronograph, indem eine Stoppuhrfunktion mit integriert wurde.