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Das im militärischen Bereich Shemagh oder Shemag genannte Schal ist auch als Palituch oder Palästinensertuch bekannt. Sein Ursprung liegt in den Wüsten der arabischen Welt, wo es vor allem von Männern getragen wird und als Stammes-Symbol und Sonnenschutz dient.

Dort sind vor allem die Namen Kufiya (bzw Kafiya, Keffiah oder Kefije; arabisch كوفية, Kūfiya), Ghutra (غترة, Ġutra) oder Hatta (حطة, DMG Ḥaṭṭa) für die Tücher gebräuchlich.

Im militärischen Gebrauch sind sie bereits seit dem zweiten Weltkrieg, in dem die britische Long Range Desert Group das Shemagh aufgrund seines Tragekomforts und seiner Funktionalität als inoffiziellen Teil der Militärkleidung übernahmen. In den letzten Jahren fand es durch die Einsätze in arabisch geprägten Ländern auch in anderen westlichen Armeen Verbreitung.

Insbesondere bei US-Streitkräften, aber auch bei der Bundeswehr, erfreute sich das Shemag immer breitere Beliebtheit.


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Die Form des Shemagh

Das Shemagh ist ein quadratisches gewebtes Baumwolltuch. Es ist in der Regel zweifarbig gehalten und hat mittig ein Schachbrett-Muster, sowie einen Streifen am Rand. Häufig verfügt es außerdem über einen Quastenrand. Farbe und Material der traditionellen Kufiya unterscheidet sich regional.

So sind die Shemag Tücher in Saudi Arabien häufig durchgehend weiß, die Golfstaaten Kufiyas mit einer roten Grundfarbe und das Palästinensertuch hat in der Regel eine schwarze Basis. Bei verschiedenen Stämmen findet man außerdem auch verschiedene Kombinationen.

Die Geschichte des Shemagh

Das Shemagh stammt ursprünglich aus dem Namensgebenden (Kufiya) Kufa im heutigen Irak. Traditionell wurde es vor allem von den Beduinenstämmen der Wüstenregion getragen, verbreitete sich aber im gesamten arabischen Raum. Noch heute ist es eines der traditionellen Kleidungsstücke in den arabischen Kulturen.

Insbesondere als Sonnenschutz in den heißen Wüstenregionen war dieser Schal besonders beliebt, war aber ebenso vielseitig auch als Kälteschutz oder als Sturmhaube gebunden als Schutzkleidung gegen Sand und Staub bei Sandstürmen nützlich.

Chinesische Textilproduzenten haben die traditionellen Hersteller aus Palästina weitestgehend verdrängt. Im Westjordanland existiert mit Hirbawi Textiles in Hebron nur noch eine letzte Manufaktur.

Das Shemag im Palästinenserkonflikt

Durch den Nah-Ost Konflikt zwischen Palästina und Israel entwickelte sich das Shemagh schnell zum Symbol der Nationalbewegung der Palästinenser. Vor allem durch diesen Konflikt wurde es auch im Westen zunehmend prominenter.

 

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts war das Kufiya schon in allen arabischen Ländern eine feste Größe und eine weit verbreitete Kopfbedeckung. Vor allem in den ländlichen Gegenden freute es sich besonders große Beliebtheit. Zu diesen zählte auch die Region Palästina, die seit dem ersten Weltkrieg als Mandatsgebiet unter britischer Verwaltung stand.

Zum ersten mal kam eine politsche Behaftung durch den arabischen Aufstand, der von 1936 bis 1939 unter dem Großmufti Amin al-Husseini. So wurde die arabische Oberschicht, die häufig noch einen osmanischen Lebensstil lebte, gezwungen das traditionelle Fes abzulegen und als Zeichen gegen die türkischen Besatzer das Shemagh als Symbol zur Verbundenheit mit den arabischen Fellachen zu tragen.

Im Westen erhielt das Shemagh seine heutige Bekanntheit allerdings erst ende der 1960er Jahre durch Jassir Arrafat, dem Anführer der Fatah-Bewegung. Dadurch, dass er regelmäßig dieses im Westen ungewöhnlichen Tuch trug und besonders die linke Szene mit der Palästinenser Bewegung sympathisierte, entwickelte sich das schwarz-weiße Shemagh schnell zu Arafats Markenzeichen. Es wurde so sehr mit der Person Arafat verbunden, dass sich hier schnell der Begriff Arafat-Schal oder Arafat-Tuch entwickelte. Arafat trug das Kufiya in der Regel dreieckig gefaltet, um so an die Grenzen des Gebietes Palästinas zu erinnern, in dem der Staat Israel liegt.

Während die Fatah typischerweise ein schwarz-weißes Shemagh trug, bevorzugten sozialistische Organisationen häufig rote Kufiyas. Die Zuordnung war allerdings eher Formlos und war in Palästina nie wirklich anerkannt.

Das Shemagh im Militär

Für Jahrzehnte wurde das Kufiya ausschließlich von Truppen der britischen Streitkräfte getragen. Diese prägten auch den Begriff Shemagh (vom arabischen شماغ šmāġ). Schon vor dem zweiten Weltkrieg wurde es von Truppen aus Militär und Polizei des britischen Empires getragen und später auch von den nachfolgenden arabischen Truppen übernommen. Beispiele hierfür wären etwa die Palästinensischen Polizeikräfte, die transjordanischen Grenztruppen, die Streitkräfte des Sudans, die arabische Legion, die Jordanische Armee, die libysche Luftwaffe, die britische Long Range Desert Group, der Special Air Service, Popski’s Privat Army und anderen, die in Nord-Afrika operierten.

Nach dem sich das Shemagh im zweiten Weltkrieg bewährte, wurde es weiterhin in der Truppe – vor allem in Wüstengebieten, aber mittlerweile auch in Vegetation und ariden Gegenden – genutzt. Auch die australische Armee führte im Rahmen des Vietnam Krieges das Shemagh teilweise und fast flächendeckend bei den Einsätzen im Irak und Afghanistan ein.

Die Einsätze nach 9/11 im Rahmen des ‚Krieg gegen den Terror‚ führten auch zu einer Verbreitung innerhalb der US Truppe. Gerade als Tarnkleidung erwies sich das Shemagh als äußerst effizient, da es die Schulter-Hals-Kontur effektiv verwischt. Unterstrichen wurde dies durch eine Farbwahl, in der Oliv, Khaki, Coyote oder Braun als Grundfarbe mit schwarzen Kontrastelementen genutzt wurde. Im Golfkrieg selbst, waren sie den G.I.’s allerdings noch streng untersagt.

Ihre praktischen Verwenungsmöglichkeiten in aridem Gelände, wie man es im Irak oder Afghanistan vorfindet, sorgten aber dafür, dass zuerst die U.S. Special Forces das Shemag exzessiv nutzten und dies so auch in der regulären Truppe Verbreitung fand.

Britische Soldaten im Irak oder Afghanistan werden mittlerweile passend zu dem DPM ablösenden MTP Tarnmuster mit einem hellbraunen Shemagh ausgerüstet, während die Irish Army Rangers ein grünes tragen, um damit ihre Herkunft zu symbolisieren.

Auch iranische Soldaten im Iran-Irak Krieg trugen häufig Shemaghs, die im persischen chafiyeh (چفیه) genannt wurden.

Ein Shemagh binden – So wird es gemacht

Die traditionelle Kopf-Gesicht Kombi in Sturmhauben Optik

Diese vielseitige Methode eignet sich vor allem als Kälteschutz, Insektenschutz in Wäldern oder auch vor Regen oder heißer Sonne. Außerdem tarnt es zudem einen Großteil des Gesichts, wenn das Shemagh eine zum Einsatzgebiet passende Farbe hat.

Schritt 1: Falte dein Shemagh zu einem Dreieck

Lege das Tuch offen aus, greife eine Ecke und lege sie diagonal auf die Ecke gegenüber. So entsteht ein Dreieck.

Schritt 2: Lege es an die Stirn

Lege das Shemag mit der langen Seite über deine Stirn, so dass die kurze Ecke nach hinten deine Haare bedeckt. Die vordere Seite sollte mittig zwischen dem Haaransatz und deiner Stirn sitzen.

Die beiden Enden sollten in etwa gleich lang sein, auf ein paar Zentimeter kommt es aber nicht an.

Schritt 3: Rechte Ecke unters Kinn

Ziehe jetzt den rechten Zipfel unter deinem Kinn hindurch, bis über deine linke Schulter Richtung Hinterkopf. Dort solltest du es straff ziehen, ansonsten kann das Shemagh Binden schon bei kleinen Bewegungen überflüssig gewesen sein und das gebundene Tuch fällt auseinander.

Schritt 4: Die Linke Ecke übers Gesicht

Greife nun mit deiner rechten Hand den Linken, feien Zipfel. Diese wird im Gegensatz zur rechten Seite dein Gesicht bedecken und wird über Mund und Nase geführt. Genau wie die andere Seite wieder rum wird auch die Linke stramm nach hinten über die Schulter Richtung Hinterkopf gezogen.

Schritt 5: Die Enden verknoten

Mit einem festen Doppel- oder Überhandknoten kannst du nun die beiden Enden an deinem Hinterkopf fixieren. Der Knoten des Shemags befindet sich im Idealfall mittig am Hinterkopf und sollte so fest gebunden werden, dass das Shemagh sicher hält. Binde es aber nicht so eng, dass es dich beim Atmen oder in deiner Bewegungsfreiheit behindert.

Schritt 6: Nur noch anpassen und du bist fertig, mit dem Shemagh binden

Wenn etwas noch nicht richtig sitzt, dann kannst du es richten. Das Shemag sollte den oberen Teil deines Kopfes bis zur Stirn, sowie den unteren Gesichtsteil bedecken, ohne dass es die Augen verdeckt und deine Sicht behindert. Eine Brille kann hier eine zusätzliche Hilfe bieten, dass es nicht vor die Augen rutscht.

Dein Shemagh ist fertig gebunden!